
Psychiatrisch-therapeutische Begleitung
Manchmal wird alles zu viel: die Schule, andere Menschen, die eigenen Gedanken – und niemand scheint wirklich zu verstehen, wie viel Kraft das kostet. Ich helfe Familien, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dort Halt zu finden, wo ihr Leben stattfindet. Eine Begleitung ist zu Hause, in der Schule, in der Praxis oder in der Natur möglich.
Wann kann ambulante psychiatrische Pflege sinnvoll sein?
Ambulante psychiatrische Pflege kann dabei helfen, in schwierigen Phasen strukturiert das eigene Wohlbefinden wieder aufzubauen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Was brauchst du für den nächsten machbaren Schritt?
Mögliche Themen sind:
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Ängste, Zwänge, depressive Symptome oder Traumafolgesymptome
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ADHS, Autismus und weitere Formen von Neurodivergenz
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Schulabsentismus, sozialer Rückzug oder Schwierigkeiten in Ausbildung und Berufseinstieg
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hohe innere Anspannung, emotionale Instabilität oder Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation
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Selbstverletzungsdruck und der Umgang mit wiederkehrenden Krisen
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Essstörungen, fehlende Tagesstruktur oder eingeschränkte Selbstständigkeit
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Nachbetreuung nach einem Klinikaufenthalt sowie komplexe psychosoziale Belastungen
Für wen ich da bin
Ich begleite Familien, Kinder, Teenager und junge Erwachsene sowie ihre Eltern und Angehörigen. Auch Schulen, soziale Institutionen, zuweisende Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen und Kliniken erhalten durch mich eine verlässliche Ansprechperson für die psychische Begleitung und Koordination.

Was wir gemeinsam aufbauen können
Die psychiatrisch-therapeutische Begleitung kann zu folgenden Ergebnissen beitragen:
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Frühzeichen, Auslöser und persönliche Stressmuster wahrnehmen
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Möglichkeiten zur Emotionsregulation und hilfreiche Skills einüben
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einen verständlichen Krisenplan für schwierige Momente entwickeln
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Tagesstruktur, Selbstfürsorge und Selbstständigkeit schrittweise aufbauen
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Ängsten behutsam zu begegnen und Vermeidungsverhalten verringern
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eine Rückkehr in Schule, Ausbildung oder soziale Kontakte vorbereiten
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Eltern und Bezugspersonen entlasten und ihre Handlungssicherheit erweitern
Psychiatrisch-therapeutische Begleitung, die zu deinem Leben passt
Gespräche können helfen, Belastungen einzuordnen und passende Ziele zu finden. Anschliessend arbeiten wir daran, was verändert, aufgebaut oder eingeübt werden kann – etwa Emotionsregulation, Skills, Krisenpläne, Tagesstruktur, Selbstständigkeit oder der Umgang mit Ängsten sowie den Umgang mit deiner Neurodivergenz.
Begleitung am passenden Ort
Deine Entwicklung kann in der Praxis, zu Hause, auf dem Schulweg oder draussen stattfinden. Dadurch lassen sich beispielsweise eine Schulreintegration, ein Expositionstraining oder die psychiatrische Betreuung nach einem Klinikaufenthalt in passenden Situationen begleiten.
Bewegung, Natur und Tiere
Bei ADHS, Autismus, Ängsten oder hoher innerer Anspannung können Bewegung und eine naturnahe Umgebung den Zugang erleichtern. Gespräche beim Gehen oder in Verbindung mit Tieren ergänzen die psychiatrisch-therapeutische Pflege durch einen unterstützenden Rahmen. Bei Bedarf werden Eltern, Angehörige und weitere Fachpersonen einbezogen.
So starten wir die psychiatrische Begleitung

Kontaktaufnahme:
per Nachricht /Kontaktformular oder Online Anmeldung

Erstgespräch:
Wir lernen uns kennen und besprechen die aktuellen Herausforderungen.

Gemeinsame Klärungsphase:
Wir erfassen Ressourcen, Risiken, bestehende Behandlungen und der Ort, an dem die Begleitung stattfinden darf.

Zielvereinbarung:
Wir formulieren wenige, verständliche und erreichbare nächste Schritte.

Begleitung gestalten:
Wir sprechen, üben und erproben Strategien in der Praxis oder an vereinbarten Orten.

Zusammenarbeit koordinieren:
Wenn sinnvoll und gewünscht, werden Angehörige, Schule, Klinik oder weitere Fachpersonen einbezogen.

Verlauf überprüfen:
Wir schauen regelmässig, was trägt, was angepasst werden sollte und wann ein guter Abschluss möglich ist.

